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Schamanen - Orakel Wegweisende Antworten auf alle Lebensfragen |
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Die schamanischen Ziele und Methoden beziehen sich auf die Verbesserung der Lebenssituation. Hindernisse sollen beseitigt, körperliches und psychisches Leiden, das von der Interaktion äusserer Kräfte abhängt, soll gelindert werden. Die Mittel der Schamanen sind Symbole und Rituale, mittels derer sie Beziehung zu den Geistern und elementaren Kräften der unsichtbaren Welt aufnehmen. Sie verstehen die Zeichen und Omen und lesen in der Welt wie in einem Buch. Und sie wissen negative Energien zu bannen und störende Geister zu zähmen oder zu verscheuchen. Inwieweit wir auf unser <Schicksal> Einfluss nehmen können, ist eine Frage, die in den diversen Religionen sehr unterschiedlich beantwortet wird; selbst innerhalb einer einzigen Religion kann es darüber verschiedene Meinungen geben. Im Schamanismus spricht man von <Karma> im Sinne von <selbst geschaffenem Schicksal>. Das bezieht sich sowohl auf viele Leben als auch auf das aktuelle Leben. Nichts geschieht ohne Ursache, erklärt die Lehre vom <kausalen Entstehen>, alles ist mit allem verknüpft. Der Ursache folgt Wirkung, die ihrerseits wieder Ursache für weitere Wirkungen ist usw., und dies seit <anfangsloser Zeit>. Denn der Schamanismus will sich auf einen anfänglichen Zeitpunkt ebenso wenig festlegen, wie sich die Wissenschaft darauf festlegen kann. Mit jedem Impuls und daraus erfolgender Handlung knüpfen wir an unser Karma an. Durch Wiederholungen entstehen Gewohnheitsmuster, bis wir sagen: <So bin ich und ich kann nicht anders. > Dann wird das zukünftige Verhalten immer voraussagbarer. Vom Standpunkt des Schamanismus reichen die <karmischen Spuren> weit in frühere Leben zurück. Die Situation, in die wir geboren werden, ist von diesen karmischen Strömungen bestimmt. Unsere Eltern, die soziale Situation und die Kultur, in die wir geboren werden, sind Manifestationen unseres Karma. Auch unsere charakterliche Disposition und unsere typologischen Eigenschaften beruhen auf den karmischen Spuren. Wir können uns unsere karmischen Neigungen als Spurrillen vorstellen, in denen wir, vom Lebenswind getrieben, voranrollen. Sie können durch angenehme Lebenslandschaften führen, wenn wir durch gutes Verhalten ein positives Karma erzeugt haben; aber es kann sich auch um ein sehr unangenehmes Lebensklima handeln, wenn wir negatives Karma <mitgebracht> haben. Doch ist die Richtung, die unser Leben nimmt, nicht absolut festgelegt. Es handelt sich um Tendenzen, in die wir eingreifen können. Diese Betrachtungsweise macht klar, dass wir die Verantwortung für uns selbst übernehmen müssen, wenn wir unser Karma ändern wollen. Womit nicht gesagt sein soll, dass es leicht ist, die Richtung des Karma zu ändern. Aber möglich. Man kann das Karma, das selbst geschaffene Schicksal, vom schlechten zum besseren ändern und schliesslich gänzlich auflösen. Wenn wir das Orakel befragen, so beschreibt es den aktuellen Stand unseres Karma und die voraussichtliche Zukunft, die der Zielrichtung der karmischen Strömung entspricht. Den Strom der äusseren Ereignisse können wir oft nicht unmittelbar beeinflussen, doch auf unsere innere Einstellung können wir direkt einwirken. Und diese innere Einstellung ist der Faktor, der neue karmische Akzente setzt und uns in veränderte Ereignisse hineinsteuert. Workshop Stationen: Umgang mit dem Orakel / Form der Befragung / Mala-Orakel / Reis-Orakel / MO Tibetisches Staatsorakel / Medizinrad-Orakel / Das keltische Orakel / Räucherwerk und Ritual. |
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